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Zur Verarbeitung von Xylit/Birkenzucker kann folgendes gesagt werden:
Birkengold® Xylit zählt zu den sogenannten Polyolen, welche der Gruppe der Kohlenhydrate zugeordnet sind. Birkenzucker wird vom Körper jedoch auf andere Weise als Kohlenhydrate abgebaut. Xylit beeinflusst den Blutzucker kaum und der Abbau verläuft nahezu insulinunabhängig. Es hat einen Glykämischen Index von 11 – das ist weniger als jener von Milch oder Joghurt. (Der Glykämische Index ist ein Maß dafür, wie sehr der Blutzucker nach Verzehr eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels ansteigt.)
Marmeladenherstellung mit Xylit/Birkenzucker (Konservierende Wirkung)
Marmelade kochen mit Xylit/Birkenzucker hat folgende Vorteile:
Birkengold® Xylit weist etwas bessere konservierende Eigenschaften auf als Zucker, da sich Bakterien und Pilze nicht von Birkengold® Xylit ernähren können.
Die konservierende Wirkung beruht auf der Wasserverdrängung. Das heißt je geringer der a/w-Wert (freies verfügbares Wasser) ist, desto haltbarer ist das Produkt.
Dennoch ist genug Zucker aus den Früchten und frei verfügbares Wasser vorhanden, so dass Birkengold® Xylit keinen absoluten Schutz vor dem Verderb bietet. Daher gilt, vor allem wenn man viel Frucht verwendet, je fester die Marmelade ist und umso sauberer gearbeitet wird, desto besser hält die Marmelade.
Weitere Informationen wie Birkenzucker in der Küche eingesetzt werden kann finden Sie hier → Kochen und Backen mit Xylit
Birkengold® Gelier-Birkenzucker
Um die Vorteile von Xylit voll und ganz für das Marmelade-Kochen ausschöpfen zu können, haben wir den Birkengold® Gelier-Birkenzucker entwickelt. Dieser eignet sich perfekt für Fruchtaufstriche ohne Zuckerzusatz. Durch das Verhältnis 3 Teile Frucht zu 1 Teil Gelier-Birkenzucker, werden besonders fruchtige Ergebnisse erzielt. Das Birkengold® Xylit wird ausschließlich aus europäischer Birken- und Buchenrinde hergestellt. Mit diesem veganen Gemisch aus Birkengold® Xylit, Geliermittel und Citronensäure gelingen Marmeladen im Handumdrehen.
Hier erfahren Sie ob Xylit gesund ist und welche Wirkungen er auf Mensch und Tier hat.
Xylit ist das Synonym für Birkenzucker, ein Zuckeralkohol, welcher als Zuckerersatz dient. Der Birkenzucker kommt in der Natur in vielen Früchten vor und kann aus Birken- und Buchenrinde, sowie Mais-Spelzen hergestellt werden.
Gesundheitliche Vorteile von Birkenzucker
Xylit bietet vielfältige Vorteile für Diabetiker, die Zahngesundheit und für eine kalorien- sowie zuckerbewusste Ernährung. Unserer Meinung nach hat Xylit viele Vorteile gegenüber Zucker, denn er:
beeinflusst den Blutzuckerspiegel kaum (Glyx: 11) und wird nahezu ohne Insulin abgebaut
enthält 40 % weniger Kalorien als Zucker und ist von Natur aus zuckerfrei
sorgt für ein basisches Milieu im Mundraum und beugt Mundgeruch vor
regelmäßige Xylitanwendung verhindert die Entstehung von Karies und kann bereits beginnende kariöse Läsionen stoppen und wieder remineralisieren.
verhindert Plaque- und Zahnsteinbildung ist daher ein wichtiger Grundbaustein in der Zahnhygiene
schmeckt süß wie Zucker und kann 1:1 gegen Zucker ausgetauscht werden und eignet sich somit ideal zum Kochen, Backen und Einmachen
Da Xylit die Verdauung fördert, kann er in höheren Dosen verzehrt abführend wirken. Personen mit Fruktoseintoleranz oder Reizdarm Syndrom sollten Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Für Tiere, vor allem Hunde, ist Birkenzucker nicht geeignet. Mehr zur Verträglichkeit von Xylit erfahren Sie hier.
Ist Xylit nun gesund?
Für uns ist Xylit/Birkenzucker der beste Zuckerersatz, da er gegenüber herkömmlichem Zucker viele Vorteile bietet. Xylit trägt zu einer besseren Mundhygiene bei und sorgt für positive ernährungsphysiologische Werte. Genießen Sie den süßen Geschmack von Xylit im Zusammenhang mit einer ausgewogenen Ernährung und genügend Bewegung. Achten Sie auf Ihr persönliches Wohlbefinden und bleiben Sie gesund.
Ist Birkenzucker für Hunde gefährlich?
Ja, Xylit ist für Hunde gefährlich. Sie dürfen Birkenzucker nicht fressen, denn sie vertragen es genauso wenig wie Kakao oder Weintrauben. Außerdem gilt Ähnliches für Kaninchen, Ziegen und Rinder. Wenn Ihr Haustier aus Versehen doch Xylit gefressen hat, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
Die Antwort auf die Frage: warum so viele Menschen auf die alternative Xylit/Birkenzucker umsteigen finden Sie hier → Vorteile.
Sie fragen sich wie die Kombination von Fruktoseintoleranz und Xylit/Birkenzucker ist?
Es gibt zwei Formen von Fruktoseintoleranz:
Fruktosemalabsorption
Hereditären Fruktoseintoleranz
Bei Fruktosemalabsorption, der häufigsten Form von Fruktoseintoleranz, können wir Xylit leider nicht empfehlen. Die viel seltenere Form der Hereditären Fruktoseintoleranz beeinflusst die Verträglichkeit von Birkenzucker generell nicht. Dennoch sollten Sie bei Fruktoseintoleranz die Umstellung auf Birkengold® Xylit mit Ihrem Arzt abklären.
Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte von Xylit/Birkenzucker
Die Geschichte von Xylit/Birkenzucker hat bereits eine längere Vergangenheit. Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Xylit (auch bekannt als Xylitol oder Birkenzucker) entdeckt. In Skandinavien erlangte es während des 2. Weltkrieges größere Bekanntheit. Xylit wurde aufgrund der Zuckerknappheit als Ersatz verwendet und hat sich durch seine positiven Eigenschaften bis heute etabliert. Hier finden Sie weitere Informationen zur Geschichte → Historie von Xylit in Europa. Hier haben wir die positiven Eigenschaft für sie zusammengefasst → Vorteile von Xylit
Wie wird Xylit/Birkenzucker aus Birkenrinde hergestellt?
Die Rinde der Birke fällt beim Holzverarbeitungsprozess als Nebenprodukt an. Es werden nie Bäume eigens für die Produktion gefällt. Birkenrinde enthält einen sehr hohen Anteil an Holzzucker (Xylose). Die kleingehäxelte Rinde wird gekocht wodurch sich der Holzzucker der Rinde löst. Dieser wird gereinigt und von den anderen Holzbestandteilen getrennt. Die Xylose wird hydriert und es entsteht Xylit. (Eine Hydrierung ist das Gegenteil einer Fermentation, welche bei der Joghurtherstellung zum Einsatz kommt.) Xylit kristallisiert von selbst und kann dann, je nach gewünschtem Feinheitsgrad gemahlen werden. Birkenzucker wird seit dem 2. Weltkrieg in Europa (v.a. Skandinavien) als natürliches Süßungsmittel verwendet. Xylit kommt auch in Früchten und Gemüse vor, z.B. in Pflaumen oder Pilzen, die Herstellung daraus wäre aber nicht sinnvoll.