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Sie fragen sich wie die Kombination von Fruktoseintoleranz und Xylit/Birkenzucker ist?
Es gibt zwei Formen von Fruktoseintoleranz:
Fruktosemalabsorption
Hereditären Fruktoseintoleranz
Bei Fruktosemalabsorption, der häufigsten Form von Fruktoseintoleranz, können wir Xylit leider nicht empfehlen. Die viel seltenere Form der Hereditären Fruktoseintoleranz beeinflusst die Verträglichkeit von Birkenzucker generell nicht. Dennoch sollten Sie bei Fruktoseintoleranz die Umstellung auf Birkengold® Xylit mit Ihrem Arzt abklären.
Oft gestellte Fragen
Wie wird Xylit/Birkenzucker aus Birkenrinde hergestellt?
Die Rinde der Birke fällt beim Holzverarbeitungsprozess als Nebenprodukt an. Es werden nie Bäume eigens für die Produktion gefällt. Birkenrinde enthält einen sehr hohen Anteil an Holzzucker (Xylose). Die kleingehäxelte Rinde wird gekocht wodurch sich der Holzzucker der Rinde löst. Dieser wird gereinigt und von den anderen Holzbestandteilen getrennt. Die Xylose wird hydriert und es entsteht Xylit. (Eine Hydrierung ist das Gegenteil einer Fermentation, welche bei der Joghurtherstellung zum Einsatz kommt.) Xylit kristallisiert von selbst und kann dann, je nach gewünschtem Feinheitsgrad gemahlen werden. Birkenzucker wird seit dem 2. Weltkrieg in Europa (v.a. Skandinavien) als natürliches Süßungsmittel verwendet. Xylit kommt auch in Früchten und Gemüse vor, z.B. in Pflaumen oder Pilzen, die Herstellung daraus wäre aber nicht sinnvoll.
Darf Birkenzucker während der Schwangerschaft genommen werden?
Ja, Xylit/Birkenzucker in der Schwangerschaft ist ok. Birkengold® Xylit kann während der Schwangerschaft mit ruhigem Gewissen genossen werden. Sie sollten einzig darauf aufpassen, dass Sie keine zu großen Mengen davon verzehren, da es nach Verzehr größerer Mengen abführend wirken kann.
Die meisten Menschen vertragen (ohne Gewöhnungseffekt) ungefähr 0,6 g-0,8 g Xylit pro kg Körpergewicht pro Tag. Das sind für einen erwachsenen Menschen also rund 30-50 g.
Gerade in der Schwangerschaft empfiehlt sich jedoch ein vorsichtiger Umgang mit Birkenzucker und bei guter Verträglichkeit, eine langsame Steigerung der Menge.
Hier erfahren Sie, wie Xylit gegen Karies wirkt und warum es gut für Ihre Zahngesundheit ist.
Wie kann Xylit zur Zahngesundheit beitragen?
Vor allem durch zuckerhaltige Lebensmittel sinkt der pH-Wert im Mundraum und ein "saures Milieu" entsteht. In diesem sauren Milieu können sich Bakterien rasch verbreiten & Karies als Folgeerscheinung auftreten. Im Gegensatz dazu trägt Birkenzucker zu einem basischen Milieu im Mundraum bei, welches Schutz vor Karies bietet. Werden zum Beispiel Speisen und Getränke anstelle von Zucker mit Birkenzucker (Xylit) gesüßt, trägt das außerdem zum Erhalt der Zahnmineralisation bei. Einer Studie zufolge reduziert die regemäßige Anwendung von Xylit in Zahnpflegeprodukten die Menge an Karies im Mundraum langfristig.
Xylit unterstützt sogar effektiv die Remineralisierung von bereits angegriffenem Zahnschmelz. Regelmäßige Xylitanwendung verhindert also nicht nur die Entstehung von Karies, sondern kann auch bereits beginnende kariöse Läsionen stoppen und wieder remineralisieren.
Karies-verursachende Bakterien können sich NICHT von Birkenzucker ernähren, weshalb diese "verhungern", wenn Sie Birkenzucker anstelle von Zucker verzehren. Zusätzlich hilft eine kleine Menge von 3-5 Gramm Birkenzucker pro Tag dabei, den Mundraum aktiv vor Karies zu schützen. Am besten eignen sich pures Xylit (als Mundspülung), Xylit Kaugummis & Xylit Bonbons.
Marmeladenherstellung mit Xylit/Birkenzucker (Konservierende Wirkung)
Marmelade kochen mit Xylit/Birkenzucker hat folgende Vorteile:
Birkengold® Xylit weist etwas bessere konservierende Eigenschaften auf als Zucker, da sich Bakterien und Pilze nicht von Birkengold® Xylit ernähren können.
Die konservierende Wirkung beruht auf der Wasserverdrängung. Das heißt je geringer der a/w-Wert (freies verfügbares Wasser) ist, desto haltbarer ist das Produkt.
Dennoch ist genug Zucker aus den Früchten und frei verfügbares Wasser vorhanden, so dass Birkengold® Xylit keinen absoluten Schutz vor dem Verderb bietet. Daher gilt, vor allem wenn man viel Frucht verwendet, je fester die Marmelade ist und umso sauberer gearbeitet wird, desto besser hält die Marmelade.
Weitere Informationen wie Birkenzucker in der Küche eingesetzt werden kann finden Sie hier → Kochen und Backen mit Xylit
Birkengold® Gelier-Birkenzucker
Um die Vorteile von Xylit voll und ganz für das Marmelade-Kochen ausschöpfen zu können, haben wir den Birkengold® Gelier-Birkenzucker entwickelt. Dieser eignet sich perfekt für Fruchtaufstriche ohne Zuckerzusatz. Durch das Verhältnis 3 Teile Frucht zu 1 Teil Gelier-Birkenzucker, werden besonders fruchtige Ergebnisse erzielt. Das Birkengold® Xylit wird ausschließlich aus europäischer Birken- und Buchenrinde hergestellt. Mit diesem veganen Gemisch aus Birkengold® Xylit, Geliermittel und Citronensäure gelingen Marmeladen im Handumdrehen.
Was sind die Nebenwirkungen von Birkenzucker?
Beim Verzehr von Xylit sind folgende Nebenwirkungen zu beachten: