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Darf Birkenzucker während der Schwangerschaft genommen werden?
Ja, Xylit/Birkenzucker in der Schwangerschaft ist ok. Birkengold® Xylit kann während der Schwangerschaft mit ruhigem Gewissen genossen werden. Sie sollten einzig darauf aufpassen, dass Sie keine zu großen Mengen davon verzehren, da es nach Verzehr größerer Mengen abführend wirken kann.
Die meisten Menschen vertragen (ohne Gewöhnungseffekt) ungefähr 0,6 g-0,8 g Xylit pro kg Körpergewicht pro Tag. Das sind für einen erwachsenen Menschen also rund 30-50 g.
Gerade in der Schwangerschaft empfiehlt sich jedoch ein vorsichtiger Umgang mit Birkenzucker und bei guter Verträglichkeit, eine langsame Steigerung der Menge.
Hier erfahren Sie, wie Xylit gegen Karies wirkt und warum es gut für Ihre Zahngesundheit ist.
Wie kann Xylit zur Zahngesundheit beitragen?
Vor allem durch zuckerhaltige Lebensmittel sinkt der pH-Wert im Mundraum und ein "saures Milieu" entsteht. In diesem sauren Milieu können sich Bakterien rasch verbreiten & Karies als Folgeerscheinung auftreten. Im Gegensatz dazu trägt Birkenzucker zu einem basischen Milieu im Mundraum bei, welches Schutz vor Karies bietet. Werden zum Beispiel Speisen und Getränke anstelle von Zucker mit Birkenzucker (Xylit) gesüßt, trägt das außerdem zum Erhalt der Zahnmineralisation bei. Einer Studie zufolge reduziert die regemäßige Anwendung von Xylit in Zahnpflegeprodukten die Menge an Karies im Mundraum langfristig.
Xylit unterstützt sogar effektiv die Remineralisierung von bereits angegriffenem Zahnschmelz. Regelmäßige Xylitanwendung verhindert also nicht nur die Entstehung von Karies, sondern kann auch bereits beginnende kariöse Läsionen stoppen und wieder remineralisieren.
Karies-verursachende Bakterien können sich NICHT von Birkenzucker ernähren, weshalb diese "verhungern", wenn Sie Birkenzucker anstelle von Zucker verzehren. Zusätzlich hilft eine kleine Menge von 3-5 Gramm Birkenzucker pro Tag dabei, den Mundraum aktiv vor Karies zu schützen. Am besten eignen sich pures Xylit (als Mundspülung), Xylit Kaugummis & Xylit Bonbons.
Enthält Birkenzucker Phenylalanin oder eine Phenylalaninquelle?
Nein, Birkengold® Xylit enthält kein Phenylalanin und wird auch nicht dazu abgebaut.
Zubereitung von Hefeteig mit Birkenzucker
Hefeteig mit Xylit/Birkenzucker ist aus folgenden Gründen nicht zu empfehlen:
Da sich Bakterien von Birkengold® Xylit nicht ernähren können, kann auch Hefe dieses nicht verwerten. Wenn frische Hefe für einen Teig verwendet wird (z.B. beim Dampfl) muss dafür Zucker zugesetzt werden.
Bei der Verwendung von Trockenhefe wird kein Zucker benötigt und Zucker kann gänzlich durch Birkengold® Xylit ersetzt werden.
Wie wird Xylit/Birkenzucker aus Birkenrinde hergestellt?
Die Rinde der Birke fällt beim Holzverarbeitungsprozess als Nebenprodukt an. Es werden nie Bäume eigens für die Produktion gefällt. Birkenrinde enthält einen sehr hohen Anteil an Holzzucker (Xylose). Die kleingehäxelte Rinde wird gekocht wodurch sich der Holzzucker der Rinde löst. Dieser wird gereinigt und von den anderen Holzbestandteilen getrennt. Die Xylose wird hydriert und es entsteht Xylit. (Eine Hydrierung ist das Gegenteil einer Fermentation, welche bei der Joghurtherstellung zum Einsatz kommt.) Xylit kristallisiert von selbst und kann dann, je nach gewünschtem Feinheitsgrad gemahlen werden. Birkenzucker wird seit dem 2. Weltkrieg in Europa (v.a. Skandinavien) als natürliches Süßungsmittel verwendet. Xylit kommt auch in Früchten und Gemüse vor, z.B. in Pflaumen oder Pilzen, die Herstellung daraus wäre aber nicht sinnvoll.